Ästhetik

Ein Erfahrungsbericht über Smile Capture und Smile Lite

Digitale Dentalfotografie – Der einfache Weg


Die Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker ist ein oft diskutiertes Thema. Wenn auch häufig gefordert, ist die enge Interaktion in der praktischen Umsetzung nicht immer die Regel. Das auf ästhetisch-funktionelle Behandlungen spezialisierte Autorenteam beschreibt, wie Teamwork nicht nur in der analogen Welt bestens harmonieren kann, sondern auch auf digitaler Ebene einfach und erfolgreich gelingt. Im Mittelpunkt des Artikels steht die Kommunikation anhand von intra- und extraoralen Patientenfotos.

Bei ästhetisch-funktionellen Restaurationen ist die enge Kommunikation und die einheitliche Sprache zwischen dem Zahnarzt und dem Zahntechniker ein wichtiger Therapiepfeiler. Wer kooperiert, muss kommunizieren. Die Behandlungspartner sollten auf einer Ebene agieren und relevante Informationen gezielt austauschen. Dass die Kommunikation über das Gipsmodell und die Angabe der Zahnfarbe auf dem Auftragszettel hinausgehen sollte, ist innerhalb moderner Behandlungskonzepte selbsterklärend. Dies gelingt am besten im persönlichen Miteinander, bei dem der Zahnarzt und der Zahntechniker gemeinsam am Patienten die prothetische Therapie besprechen. Aus nachvollziehbaren Gründen ist dies nicht immer zu realisieren. Allerdings gewähren heutzutage viele Kommunikationsmittel die Möglichkeit, eine räumliche Distanz zwischen Praxis und Labor zu überbrücken. Die Fotografie ist hierbei zu einem unverzichtbaren Tool geworden.

Die digitale dentale Fotografie für die Situations-Analyse

Gerade Frontzahnrestaurationen stellen für das Behandlungsteam eine hohe Herausforderung dar, denn die meisten Patienten wünschen eine „perfekte“ Ästhetik. Um den Weg dahin ohne Umwege gehen zu können, arbeiten wir mit unserem Konzept vorausschauend und zielorientiert. Hierfür investieren wir viel Zeit in die Studie der Ausgangssituation, wobei uns das Konzept „Digital Smile Design“ (DSD) nach Christian Coachman und Livio Yoshinaga [1] wertvolle Dienste leistet. DSD ist ein einfach anzuwendendes durchdachtes „Werkzeug“ für die konsequente Analyse der Ausgangssituation und dient der Therapieplanung sowie Kommunikation. Die Erstellung des DSD erfolgt in einer Präsentationssoftware (Keynote, PowerPoint). Anhand der grafischen Auswertung der Ist-Situation werden die therapeutischen Konsequenzen geplant. Uns begleitet das DSD in vielen Fällen durch die gesamte restaurative Behandlung. Seit dem Jahr 2014 ist Jan Kurtz-Hoffmann der erste „DSD Lecture“ im deutschsprachigen Raum und sensibilisiert in seinen Vorträgen für das strukturierte Vorgehen. Das Verständnis seitens der Patienten sowie der Behandlungspartner für ästhetische Defizite kann mit DSD optimal gefördert werden. Die Grundlage bilden digitale Bilder (extraoral, intraoral); im Idealfall wird ein Fotostatus aufgenommen. Hierfür erachten wir als Goldstandard hochauflösende DSLR-Fotos (digital single-lens reflex), die mit einer digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommen werden. Zudem bedarf der Weg zum erstklassigen Bild einer intensiven Beschäftigung mit der Thematik „Digitale Fotografie“. Für konstant gute fotografische Ergebnisse sollte ein definierter Workflow vorliegen. Wir betreiben gerade für hochwertige Fotografien einen großen Aufwand (Ring-, Zangen- oder Lateralblitz, Bouncer et cetera), der sich im Ergebnis auszahlt. Doch oft kann dieser Arbeitseinsatz im normalen Praxisablauf nicht gewährleistet werden.

Der einfache Weg zum guten Bild

Seit einigen Monaten arbeiten wir mit Smile Capture (Vertrieb: Goldquadrat, Hannover) für das iPhone (Apple). Entwickelt wurde Smile Capture von dem Unternehmen Smile Line, St-Imier, Schweiz, in Kooperation mit der zahnmedizinisch-wissenschaftlichen Study Group Style Italiano. Smile Capture ermöglicht die einfache Integration von digitalem Bildmaterial in den alltäglichen Behandlungsablauf (Abb. 1). Damit kann das große Potenzial der Fotografie mit wenig Aufwand und geringer Investition genutzt werden. Smile Capture ist im eigentlichen Sinne eine App und wird mit den in Abbildung 2 dargestellten Systemkomponenten angewandt.

  • Abb. 1: Mit iPhone und Smile Capture auf dem schnellen Weg zu einem guten Foto. Bildnachweis für alle: Kurtz-Hoffmann, Piorreck, Leipzig
  • Abb. 2: Die Systemkomponenten.
  • Abb. 1: Mit iPhone und Smile Capture auf dem schnellen Weg zu einem guten Foto. Bildnachweis für alle: Kurtz-Hoffmann, Piorreck, Leipzig
  • Abb. 2: Die Systemkomponenten.

Als wichtigste Komponente sind das iPhone (ab Version 4) respektive die Smile Capture App zu erwähnen. Die App steht zum kostenlosen Download im App-Store zur Verfügung und ist mit jedem iPhone (ab Version 4) kompatibel. In der App können Patientenakten angelegt und die Daten (Bilder, Videos) auf einfache Art verwaltet und/oder versendet werden. Auch Smile Lite – die Beleuchtungsquelle – gehört zum System (Abb. 3). Die speziellen LEDs sind auf eine Farbtemperatur von 5.500 Kelvin kalibriert und gewähren ein stabiles, reproduzierbares Tageslicht. Der Anwender ist also nicht von der Tageszeit oder den äußeren Lichtverhältnissen (sonnig oder bewölkt) abhängig. Das neutrale Tageslicht-Weiß ist insbesondere für die Beurteilung der Zahnfarbe ein wichtiger Aspekt für präzise Ergebnisse. Das Fenster des Smile Lite ist rechteckig, grenzt den Arbeitsbereich exakt ein und ermöglicht eine einheitliche Ausleuchtung. Limitierende Einflüsse (Umgebungsfarben, Lichtquellen) werden ausgeblendet. Die Anwendung von Smile Lite ist einfach und bedarf keiner Erklärung; es gibt lediglich einen Ein-/Aus-Schalter. Des Weiteren gehört ein Polarisationsfilter zu Smile Capture (Abb. 3), mit dem das variable Farbspiel und die vielen Farbnuancen natürlicher Zähne sichtbar gemacht werden können. Auf den Polarisationsfilter wird im Verlauf des Artikels detaillierter eingegangen.

  • Abb. 3: Smile Lite, die eigentliche Beleuchtungsquelle (hier mit Polarisationsfilter).
  • Abb. 4: Die Smile Capture Box.
  • Abb. 3: Smile Lite, die eigentliche Beleuchtungsquelle (hier mit Polarisationsfilter).
  • Abb. 4: Die Smile Capture Box.

Die Smile Capture Box wiederum dient dem Weißabgleich, also der Kalibrierung des Aufnahmegerätes (Abb. 4). Generell sollte in der professionellen Fotografie für ein gutes Bild nichts dem Zufall überlassen werden. Um eine Farbe (in unserem Fall die Zahnfarbe) ohne Informationsverlust verifizieren zu können, ist der Weißabgleich unabdingbar. Die Kamera wird darüber „informiert“, in welchem Farbspektrum sich die Lichtquelle befindet. Eine sogenannte Graukarte stellt das Referenzobjekt dar. Der Anwender hat bei der Kalibrierung der iPhone-Kamera die Wahl zwischen unterschiedlichen Graukarten (Abb. 5 und 6), die je nach Bedarf zum Weißabgleich in die Smile Capture Box eingelegt werden. Passend zu jedem iPhone gibt es entsprechende Graukarten beziehungsweise einen Adapter. Bereits diese wenigen Bestandteile sind für ein aussagekräftiges Foto mit Smile Capture ausreichend. Der Aufwand ist gering; es bedarf nur weniger Schritte (Abb. 7). Nach der Aufnahme kann das Bild in der Patientenakte abgelegt werden und/oder aus der App heraus per Mail, Dropbox oder ähnliches an den Behandlungspartner übermittelt werden.

  • Abb. 5: Die Smile Capture Box dient der Kalibrierung des Aufnahmegerätes.
  • Abb. 6: Für den Weißabgleich stehen mehrere Graukarten zur Verfügung.
  • Abb. 5: Die Smile Capture Box dient der Kalibrierung des Aufnahmegerätes.
  • Abb. 6: Für den Weißabgleich stehen mehrere Graukarten zur Verfügung.

  • Abb. 7: Der Workflow zum aussagekräftigen Bild.
  • Abb. 7: Der Workflow zum aussagekräftigen Bild.

Hilfreiches Element: Der Polarisationsfilter

Hinterfragen wir den Begriff „Zahnfarbe“ näher, fällt auf, dass die Bezeichnung im eigentlichen Sinne nicht korrekt ist. „Zahnfarbe“ entsteht durch das Auftreffen von Licht auf der Oberfläche; einige Anteile werden gestreut, andere absorbiert oder reflektiert. Reflektionen können die „Farbe“ beeinflussen. Um eine fehlerhafte Farbinterpretation zu umgehen, wird in der Dentalfotografie oft mit sogenannten Polarisationsfiltern gearbeitet. Das Chroma natürlicher Zähne, interne Lichtspiele und individuelle Charakteristika werden präzisiert wiedergegeben. Der Polarisationsfilter für Smile Capture wird magnetisch auf Smile Lite aufgebracht. Die Abbildungen 8 und 9 zeigen mit Smile Capture aufgenommene Bilder – ohne Polarisationsfilter. Insbesondere die Nahansicht der Frontzähne enthält eine Vielzahl für den Zahntechniker wichtiger (Farb-) Informationen. Es sind gerade die vielen kleinen Details eines Zahnes, die das lebendige Farbspiel ausmachen. In der Nahaufnahme werden die Farbverläufe innerhalb des Zahnes sichtbar, ebenso transparente und weniger transparente Bereiche. Betrachten wir dieselbe Situation durch einen Polarisationsfilter (Abb. 10), sehen wir, welche Relevanz diese Aufnahme hat. Die Lichtreflexionen auf der Zahnoberfläche werden abgeblockt, wodurch wir quasi einen Einblick in das Innenleben des Zahnes erhalten.

  • Abb. 8 und 9: Patientenfotos, die mit Smile Capture aufgenommen worden sind.
  • Abb. 10: Dieselbe Situation, diesmal mit dem auf Smile Lite adaptierten Polarisationsfilter fotografiert.
  • Abb. 8 und 9: Patientenfotos, die mit Smile Capture aufgenommen worden sind.
  • Abb. 10: Dieselbe Situation, diesmal mit dem auf Smile Lite adaptierten Polarisationsfilter fotografiert.

Patientenfall – Was kommt nach dem Bild?

In den meisten Fällen erfolgt die Kommunikation zur „Ästhetik“ in unserem Behandlungsablauf über das Digital Smile Design (DSD). Mit dem von Christian Coachman, Livio Yoshinaga und Kollegen entwickeltem System [1] werden die Stellung und Form der Frontzähne vor der Behandlung analysiert. Die digital aufgenommen Bilder werden hierfür in ein Präsentationsprogramm (in unserem Fall Keynote) importiert und mithilfe bekannter dentaler Symmetrielinien (Mittellinie, Bipupillarlinie et cetera) die Ist-Situation ermittelt (Abb. 11). Wir gewinnen eine genaue Kenntnis über die Gesichts- sowie Zahnproportionen. In der Software erfolgt auf einfache Weise das Skizzieren der optimalen Situation. Es wird ein Einklang zwischen Gesicht, Lippen, Zahnstellung, Zahnform und Gingivaverlauf angestrebt; Ziel ist die Harmonie der Strukturen untereinander (Abb. 12 und 13). Die über DSD erarbeitete Situation kann mit dem Patienten besprochen werden, was ein erheblicher Vorteil für die Akzeptanz sowie die Motivation für eine anstehende Therapie ist. Die in unserem Vorgehen bewährte Methode ist mittlerweile für die Anwendung mit dem iPad modifiziert (Abb. 14): Die App Smile Design Pro harmoniert ideal mit dem Smile Capture.

  • Abb. 11: Ausgangssituation mit eingezeichneter Symmetrielinie.
  • Abb. 12 und 13: Analyse der Ist-Situation und Konstruktion der idealen Situation mit Digital Smile Design (DSD) in der Präsentationssoftware Keynote.
  • Abb. 11: Ausgangssituation mit eingezeichneter Symmetrielinie.
  • Abb. 12 und 13: Analyse der Ist-Situation und Konstruktion der idealen Situation mit Digital Smile Design (DSD) in der Präsentationssoftware Keynote.

  • Abb. 14: Für das iPad modifiziert: Die App Smile Design Pro.
  • Abb. 15: Das im Labor modellierte Wax-up wird über einen Silikonschlüssel in ein Mock-up übertragen.
  • Abb. 14: Für das iPad modifiziert: Die App Smile Design Pro.
  • Abb. 15: Das im Labor modellierte Wax-up wird über einen Silikonschlüssel in ein Mock-up übertragen.

Auf Basis der Situationsmodelle wird die in DSD konstruierte Situation in ein Wax-up übertragen und selbiges über einen Silikonschlüssel „eingefroren“ (Abb. 15). Der Zahnarzt kann nun in wenigen Schritten ein Mock-up aus Komposit erstellen und dem Patienten eine reale Simulation des anzustrebenden Ergebnisses präsentieren. Wird ein hochwertiges Komposit verwendet, kann das Mock-up gegebenenfalls über einen längeren Zeitraum im Mund verbleiben. Die funktionell sowie phonetisch relevanten Parameter werden im Patientenmund verifiziert; jedwede Korrekturen sind ohne großen Aufwand möglich.

Nun erhält erneut Smile Capture eine Protagonistenrolle, denn wir „testen“ das Ergebnis im Mund. Das einfache Vorgehen mit Smile Capture lässt uns in vielen Fällen deutlich schneller zum iPhone greifen, als zur DSLR-Kamera. Die ideale Mock-up-Situation wird fotografiert und zudem ein kurzer Film erstellt. Mit dem Bewegtbild können die mimischen Parameter besser veranschaulicht werden, als auf einem statischen Bild. Das Mock-up entspricht der Keynote-Konstruktion und enthält die im Vorfeld mit dem Patienten festgelegten Parameter (Abb. 16 und 17). Bei Bedarf können die digitalen Fotos sowie das Video dem Patienten per E-Mail zugesandt werden. Der Patient hat hat mit dem Video die Möglichkeit, sich in Ruhe mit Familie oder Freunden zu besprechen. In dem hier dargestellten Fall ist die Patientin mit dem anzustrebenden Ergebnis sehr zufrieden.

  • Abb. 16: Das eingesetzte Mock-up stimmt mit der in Keynote erarbeiteten Situation überein.
  • Abb. 17: Mit Smile Capture wird das Mock-up im Mund der Patientin kontrolliert.
  • Abb. 16: Das eingesetzte Mock-up stimmt mit der in Keynote erarbeiteten Situation überein.
  • Abb. 17: Mit Smile Capture wird das Mock-up im Mund der Patientin kontrolliert.

  • Abb. 18: Minimalinvasive Präparation zur Aufnahme von keramischen Veneers.
  • Abb. 18: Minimalinvasive Präparation zur Aufnahme von keramischen Veneers.

Nach einer minimalinvasiven Präparation (es wurden lediglich die Kanten an Zahn 11 sowie Zahn 12 gebrochen) für sechs Veneers (Abb. 18) erfolgt eine individuelle Schichtung auf feuerfesten Stümpfen (Abb. 19 bis 21). Die Zahnform ist durch das Mock-up (Silikonschlüssel) definiert. Dank der Fotos (unter anderem mit Polarisationsfilter) verfügen wir während des Schichtens zudem über exakte Informationen zur Zahnfarbe und können das interne Farbspiel der natürlichen Zähne nachbilden (Abb. 22). Die fertigen Veneers werden im Mund der Patienten probiert, die Ästhetik und Phonetik geprüft und die Situation mit Smile Capture fixiert (Abb. 23). Vor der definitiven Eingliederung wird das Ergebnis mit der Patientin besprochen, wobei die digitalen Bilder sowie das Video ein unschätzbarer Mehrwert sind. Erst nach der definitiven Freigabe von Seiten der Patientin werden die keramischen Schalen im selektiven Vorgehen adhäsiv befestigt und damit permanent eingegliedert (Abb. 24 und 25).

  • Abb. 19 und 20: Die Herstellung der Veneers erfolgt mit einer Feldspatkeramik (Noritake, Tokio, Japan) auf feuerfesten Stümpfen.
  • Abb. 21: Die geschichteten Veneers auf dem Modell.
  • Abb. 19 und 20: Die Herstellung der Veneers erfolgt mit einer Feldspatkeramik (Noritake, Tokio, Japan) auf feuerfesten Stümpfen.
  • Abb. 21: Die geschichteten Veneers auf dem Modell.

  • Abb. 22 und 23: Die Veneers werden an die Praxis übergeben und im Mund der Patientin probiert. Erneut sind Aufnahmen mit Smile Capture hilfreich.
  • Abb. 24: Adhäsives Eingliedern der Veneers (selektives Vorgehen).
  • Abb. 22 und 23: Die Veneers werden an die Praxis übergeben und im Mund der Patientin probiert. Erneut sind Aufnahmen mit Smile Capture hilfreich.
  • Abb. 24: Adhäsives Eingliedern der Veneers (selektives Vorgehen).

  • Abb. 25: Die eingesetzten Veneers im Mund der Patientin präsentieren sich sehr natürlich und entsprechen in der Form und Gestalt der Konstruktion im DSD.
  • Abb. 26: Abschlussbild mit einer Spiegelreflexkamera: Die DSLR-Fotografie ist nach wie vor „Goldstandard“, wobei der beschriebene Weg (Smile Capture) eine sinnvolle Ergänzung für den Arbeitsalltag darstellt.
  • Abb. 25: Die eingesetzten Veneers im Mund der Patientin präsentieren sich sehr natürlich und entsprechen in der Form und Gestalt der Konstruktion im DSD.
  • Abb. 26: Abschlussbild mit einer Spiegelreflexkamera: Die DSLR-Fotografie ist nach wie vor „Goldstandard“, wobei der beschriebene Weg (Smile Capture) eine sinnvolle Ergänzung für den Arbeitsalltag darstellt.

Fazit

Nach wie vor erachten wir die Fotografie mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera als den „Goldstandard“ (Abb. 26). Allerdings sehen wir ein großes Potenzial in dem beschriebenen Vorgehen mit Smile Capture. Viele Behandlungsteams sind unter anderem durch aufwendige Abläufe und das komplexe Wissen rund um die digitale Fotografie gehemmt und verzichten daher oft auf eine Fotodokumentation; trotz der vielen Vorteile. Die schnelle und aussagekräftige Kommunikation zwischen dem Zahnarzt, dem Patienten und dem Zahntechniker kann mit dem iPhone beziehungsweise mit Smile Capture erheblich erleichtert werden. In fast schon spielerischer Weise werden die Bilder aufgenommen und entsprechend weiterverarbeitet. Eine Implementierung der digitalen Fotografie in den Praxisalltag gelingt mit Smile Capture problemlos, einfach und mit einer relativ geringen Investition. Die verlustfreie Kommunikation zwischen dem Zahnarzt und dem Zahntechniker ist Dank der digitalen Möglichkeiten um ein Vielfaches vereinfacht worden. Eine einheitliche (Bild-) Sprache gewährt insbesondere bei ästhetisch-funktionellen Restaurationen eine wichtige Grundlage für den Behandlungserfolg.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: ZTM Andreas Piorreck - ZA Jan Kurtz-Hoffmann

Bilder soweit nicht anders deklariert: ZTM Andreas Piorreck , ZA Jan Kurtz-Hoffmann


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