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Ausbildungstipp

Auf kreative Weise die Zahnmorphologie besser erfassen

In der Software „Autodesk Meshmixer“ modifizierte Krone zum Wurzelzahn.
In der Software „Autodesk Meshmixer“ modifizierte Krone zum Wurzelzahn.

In der Ausbildung oder bei internen Workshops auf spielerische Weise durch kreatives Schaffen in die Eigenverantwortung zu kommen, macht nicht nur Spaß, sondern bietet zudem großes Lernpotenzial. ZT Michaela von Keutz zeigt 3 Varianten auf, die sie in ihren zahntechnischen Fortbildungskursen nutzt, um das handwerkliche Können rund um die Morphologie des Zahnes bei den Teilnehmern in den Fokus zu rücken.

Insbesondere Auszubildenden sollte man spielerische Anreize bieten, um sich selbstständig mit dem Thema „Zahnformen“ auseinanderzusetzen. Denn nur so können sie für sich ein Verständnis dafür generieren, dass sie effektiv die Morphologie eines Zahnes begreifen.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, sich eigenständig mit Zahnformen zu beschäftigen. Im Folgenden stelle ich meine persönlichen Favoriten dar. Sie eignen sich außerdem wunderbar als Bestandteil interner Workshops im Rahmen des Team-Buildings.

Zahn zeichnen

  • Abb. 1: Gezeichneter Zahn.

  • Abb. 1: Gezeichneter Zahn.
    © Michaela von Keutz
Wenn man Zähne wiederherstellen möchte, sollte man die natürliche Zahnmorphologie begreifen und kennen. Bei der Übung „Zähne zeichnen“ geht es in erster Linie darum, die Zahnform und Größe zu erfassen, d.h. die Krümmungen, Wölbungen, Höcker etc. zu verstehen und das theoretische Wissen mit einzubringen (Abb. 1).

Per Paint-3D komplettieren oder kneten

Einfach die Freeware „Autodesk Meshmixer“ herunterladen, sich eine konstruierte Krone aus dem CAD-Output (stl-Datei) importieren und anschließend versuchen, mit den virtuellen Werkzeugen einen Wurzelzahn daraus entstehen zu lassen. Abschließend empfiehlt es sich, diesen im Paint-3D (Windows Zubehör) noch farbig zu gestalten (Abb. 2).

  • Abb. 2: In der Software „Autodesk Meshmixer“ modifizierte Krone zum Wurzelzahn.
  • Abb. 3: Aus Kinderknetmasse einen Zahn modellieren.
  • Abb. 2: In der Software „Autodesk Meshmixer“ modifizierte Krone zum Wurzelzahn.
    © Michaela von Keutz
  • Abb. 3: Aus Kinderknetmasse einen Zahn modellieren.
    © Michaela von Keutz

Insbesondere um Größenverhältnisse, Formen und Struktur eines Zahnes begreifen zu können, ist es hilfreich, ihn einmal überdimensional zu modellieren. Man lernt eine Menge über die Morphologie und stößt, wie auch beim kleinen Kronendesign, auf einige Bereiche der Kaufläche, die recht schwierig umzusetzen sind. Etwas übergroß herzustellen hilft, sich mit dem Form-Funktions-Gesetz eingehender auseinanderzusetzen und die Okklusion besser zu erfassen (Abb. 3).

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Michaela von Keutz


Passt immer wieder!
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Splint Memory zeichnet sich durch eine hohe thermoplastische Flexibilität aus, durch die eine höchstpräzise Anpassung an die Zahnsituation und entsprechend ein außergewöhnlicher, spannungsfreier Tragekomfort für den Patienten erzielt werden kann.