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17. Februar 2018 im BTZ der Handwerkskammer Berlin

Handwerk dreidimensional: 3D-Druck Anwendertag in Berlin

01.02.2018

Der 3D-Druck Anwendertag richtet sich an Unternehmer aus den Gesundheitshandwerken.
Der 3D-Druck Anwendertag richtet sich an Unternehmer aus den Gesundheitshandwerken.

Das digitale Zeitalter ist schon längst im deutschen Gesundheitshandwerk angekommen - und dabei steht der 3D-Druck als additives Verfahren im medizinischen Bereich im Mittelpunkt zukunftsweisender Produktionstechniken. Um die vielfältigen neuen Möglichkeiten additiver Fertigungsmethoden für das Gesundheitshandwerk greifbar zu machen, veranstaltet die Handwerkskammer Berlin in Zusammenarbeit mit der Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung und weiteren Partnern ein Praxisforum. Umfassende Informationen zum Thema 3D-Druck – vom Material über Software bis hin zur Hardware - werden im Mittelpunkt des Programms stehen. Neben diversen Fachvorträgen am Vormittag, können sich die Teilnehmer direkt vor Ort bei Herstellern verschiedener 3D-Drucksyteme informieren. Durch den Tag führt der Vorsitzende des Verbandes 3D-Druck e.V., Dr. Justus Bobke.

„Druck ich mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ - Mit diesem Leitspruch führt Stefanie Brickwede, Geschäftsführerin des 3D-Druck-Netzwerkes „Mobility goes Additive“, interessierte Handwerksbetriebe in das Praxisforum zur 3D-Druck-Technik ein. Seit 2015 leitet sie das Konzernprojekt 3D-Druck bei der Deutschen Bahn AG und gibt einen Einblick in die Chancen und Potenziale, die sich für das Handwerk, und speziell für die Gesundheitsgewerke, mit dieser Technologie erschließen lassen.

Dr. Sascha Peters von HAUTE INNOVATION, der Zukunftsagentur für Material und Technologie, stellt die technischen Möglichkeiten additiver Produktionsmethoden für den Gesundheitsbereich vor. Er gibt einen Überblick über spannende Entwicklungen und neue Geschäftsmodelle für additiv erzeugte Implantate, Prothesen oder orthopädische Schuheinlagen. Die exakte Anpassung von Formteilen auf die individuellen Anforderungen des menschlichen Körpers ist nur ein Vorteil des 3D-Drucks, den er beleuchtet.

Über den praktischen Einsatz additiver Verfahren in der Medizin und im Labor werden Sebastian Spinztyk von der Universität Tübingen und Vanik Kaufmann-Jinoian, Inhaber des Zahntechnischen Labors Cera-Tech in Liestal in der Schweiz, berichten.

Podiumsdiskussion und Ausstellung

In einer Podiumsdiskussion stellen sich darüber hinaus u.a. Vertreter aus der Orthopädietechnik, der Zahntechnik und der Augenoptik aktuellen Fragen und berichten von ihren Erfahrungen. Seien Sie gespannt, auf unterschiedliche – auch klinische - Perspektiven. Nicht zuletzt können Besucher im Dialog in der begleitenden Ausstellung mit Workshop-Charakter die Hersteller auf individuelle Fragen ansprechen.

Das detaillierte Programm und weitere Informationen finden Sie hier. Der Eintritt ist kostenlos.

Quelle: MDZI

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